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20200319 Panorama Hlloch 2003 400

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Bericht über die Durchführung / Organisation des Projektes Freiklettern im Hülloch

 

Den ersten Versuch einer Genehmigung unternahm ich vor ca. 8 Jahren. Der Eigentümer des Grundstückes – Peter Feltens – unterstützte das Vorhaben sofort uneingeschränkt. Unter der damaligen rot-grünen Landesregierung wurde meine Anfrage allerdings schon in der ersten Phase abgelehnt.

Etwas leichter stellte sich das Ganze dann vor 2 Jahren dar, als von Seiten der Behörden von Anfang an nach kreativen Lösungen gesucht wurde und mir die entsprechenden Hinweise gegeben wurden.

Unter anderem betraf dies den geologischen Dienst in Krefeld, der den ehemaligen Steinbruch „Hülloch“ mit dem Status Naturdenkmal versehen hatte. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass die Nutzung als Kletterfelsen diesem Naturdenkmalsstatus eher positiv gegenübersteht. Es gab eine Zielharmonie, denn Kletterer halten den Fels von Bewuchs frei, sodass man die Besonderheiten des Felsens besser in Augenschein nehmen könne und so den pädagogischen Aspekten des Naturdenkmals Rechnung getragen wird.

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In der Folge kam mir die Idee, das ganze Projekt als LEADER-Maßnahme laufen zu lassen. LEADER bedeutet: „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“ = „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ und ist ein Maßnahmenprogramm der Europäischen Union. Dabei werden 65% der Kosten aus EU-Kassen finanziert und weitere 35% müssen eigentlich vom Projektträger (dem DAV Lüdenscheid) getragen werden. Im Falle des Kletterfelsens am Hülloch stellt sich dies jedoch anders dar. Da das Projekt ergänzend durch die Sparkassenstiftung der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen als Körperschaft des öffentlichen Rechts gesponsort wird, verringert sich der von der Sektion zu tragende Anteil deutlich.

Die Maßnahme sowie ihre Begründung – bei der wir viele wertvolle Informationen und Unterstützung von der Regionalmanagerin Friederike Schriever erhielten - wurden von der LAG (lokalen Aktionsgruppe LEADER) positiv bewertet und wurden genehmigt.

Der nächste Schritt war eine einfache Artenschutzprüfung, bei der u.a. die Naturschutzreferentin der Sektion Lüdenscheid (Annette Steinbach) aktiv wurde. Joachim Fischer (hauptamtlicher Mitarbeiter im Landesverband des DAV im Referat Klettern und Naturschutz) formulierte den Gesamtantrag für die UNB (untere Naturschutzbehörde des Märkischen Kreises).

In der Folge gab es noch eine wesentliche Hürde zu nehmen: Es musste ein öffentlich-rechtlicher Vertrag mit dem Eigentümer sowie der Speläo-Gruppe-Sauerland e.V. formuliert werden, der alle Interessen gleichermaßen und ausgewogen zum Ausdruck bringt. Nach geraumer Zeit und vielen Diskussionen war dies dann abschließend möglich und die UNB des Märkischen Kreises genehmigte das Vorhaben abschließend am 31.10.2019.

Dies bedeutet, dass wir im kommenden Jahr so richtig loslegen können!

Markus Pempe (Mitglied der DAV Sektion Lüdenscheid und Kiersper Kreistagsabgeordneter)

 

Was bisher geschah:

Freischnitt von Bewuchs Ende Februar; Abspritzen des Felsens von der Freiwilligen Feuerwehr Kierspe im Mai.

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